Ein Rundflug über unser Schulgebäude in Altendorf-Ulfkotte:
Schulprofil
Nachdem wir seit 2011 als Teilstandort der Agathaschule geführt wurden, sind wir mit Beginn des Schuljahres 2023/2024 der Pestalozzischule Dorsten als katholischer Teilstandort zugeordnet worden.
Besonderheiten unseres Teilstandortes – das macht uns aus
Als katholische Bekenntnisschule ist es uns ein großes Ziel, Kindern den christlichen Glauben näherzubringen und im Alltag christliche Werte zu vermitteln, zu fördern und zu leben.
Unser Ziel ist die Entwicklung der Persönlichkeit des Kindes. Selbstständiges und individuelles Lernen sowie soziales Lernen voneinander und miteinander stehen in unseren Unterrichtskonzepten im Vordergrund.
Wir können an beiden Schulen unsere Schüler und Schülerinnen nach ihren täglichen Unterrichtszeiten bis 15:00 Uhr bzw. bis 16:00 Uhr in der OGS betreuen.
Die freiwillig gewählte Übermittagsbetreuung an unserem Teilstandort soll Raum und Zeit für situationsorientiertes Spielen, Lernen, Arbeiten und Feiern sein.
Dass viele Menschen weiterhin von der ‚Kardinal-von-Galen-Schule‘ sprechen, obwohl dies nicht mehr der ‚offizielle‘ Name ist, ist der Verwurzelung dieser Schule in die Dorfgemeinschaft und das weitere Umfeld geschuldet.
Viele Eltern und Großeltern aktueller Schülerinnen und Schüler gingen auf diese Schule. Aus dieser Verbundenheit heraus zu erklären ist das große Engagement, mit dem Vereine und Einzelpersonen sich für eine lebendige, heimatverbundene Schule einsetzen.
Gemeinsame Veranstaltungen von freiwilliger Feuerwehr, Schützenverein, Sportverein mit oder für die Schule gibt es immer wieder, ebenso natürlich die Zusammenarbeit mit Kirche und Kindergarten Heilig Kreuz und der evangelischen Kirchengemeinde Dorsten. Noch im Juni 2013 feierte die Kolpingfamilie Altendorf-Ulfkotte ihr 50-jähriges Bestehen in enger Zusammenarbeit mit der Schule im Rahmen einer Projektwoche.
Positive Wirkung für die Schule hat ebenso der Förderverein der Schule, dessen Arbeit zugunsten der Schülerschaft unsere Schule in vielfältiger Weise unterstützt. Gerade in der heutigen Zeit, in der Land und Schulträger auch finanzielle Kürzungen an die Schulen weitergeben (müssen), kommt einem Förderverein eine immer größere Bedeutung zu. Kurz: Der Förderverein leistet überall dort Unterstützung, wo unserer Schule nicht ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Wir bitten Sie daher herzlich, unseren Förderverein in seiner Arbeit durch Ihre Mitgliedschaft, Ihr Engagement oder auch einmalige Spenden zu unterstützen.
U.a. der finanziellen Beteiligung des Fördervereins (daneben der Eltern und der Stadt Dorsten) ist es auch zu verdanken, dass nach der Einstellung des Schulbusverkehrs durch die Stadt Dorsten ein ‚Bürgerbus‘ Kindern aus Tönsholt, dem Stadtsfeld und den fernab von Haltestellen des Öffentlichen Nahverkehrs liegenden Bereichen des Ortsteils Altendorf-Ulfkotte einen sicheren Weg zum Busbahnhof (Sek I und II) und zu unserer Schule ermöglicht.
Obwohl Unterricht innerlich und äußerlich vielfältigen Veränderungen ausgesetzt ist, gibt es dennoch Dinge, die die Jahrhunderte überdauert haben. Ein Erlassbuch aus den Jahren 1866 bis 1900 gibt uns Einblicke in den Unterricht vor über 100 Jahren. Manchmal ist es überraschend, wie wenig sich in mancher Beziehung verändert hat!
Unsere Schule war früher eine Volksschule, alle Kinder von sechs bis vierzehn Jahren wurden hier unterrichtet. Das waren dann zwei, nach Geschlechtern getrennte Klassen. Später kam eine dritte, gemischte Klasse für die jüngeren Kinder dazu. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Geschlechter in den Klassen gemischt, bis in die 1960er Jahre gab es wegen Lehrermangels jahrgangsgemischte Klassen. Als vor einigen Jahren den Schulen die Möglichkeit gegeben wurde, jahrgangsgemischte Eingangsklassen zu bilden, wehrten sich in unserem Schulbezirk viele Großeltern vehement gegen diesen jahrgangsübergreifenden Unterricht. Sie hatten ihn aus eigenem Erleben anscheinend nicht in allzu guter Erinnerung.
1968 wurde die Volksschule aufgelöst, es wurde die Grundschule für die Jahrgänge 1 bis 4 und die Hauptschule für die Jahrgänge 5 bis 9, später mit dem 10. Pflichtschuljahr gebildet. In Altendorf-Ulfkotte verblieb die Kardinal-von-Galen-Schule als Grundschule.
Die folgenden Artikel beziehen sich zumeist auf Aussagen aus den umfangreichen Chroniken, Konferenzbüchern und Mitwirkungsprotokollen, die an unserer Schule vorliegen. Dennoch erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Eine große Bitte: Oft gehen Fotos und wichtige Erzählungen nach dem Tod älterer Menschen verloren. Für uns als Schule sind Ausschnitte aus dem Schulleben, Klassenfotos, Poesiealben, alte Schulbücher, Schreibwerkzeug, Tafeln … sehr wichtig. Bevor solche Dinge verloren gehen, möchten wir Sie bitten, uns diese zu geben. Wir haben nur wenig Klassenfotos vorliegen, gerne kopieren wir diese, damit wir den Schülerinnen und Schülern unserer Schule für zukünftige Generationen ein Gesicht geben können.
